Infos über Lucija (Slowenien). Campinplatz und Yachthafen in Lucija. Die Salinen von Secovlje und das Salzmuseum.

Lucija (Slowenien)





Lucija ist ein kleiner Ort an der Küste von Slowenien. Es ist ein Ortsteil der wesentlich bekannteren Stadt Piran. Zwischen Piran und Lucija liegt Portoroz, ein berühmter Touristenort und Kurort. Auch Portoroz gehört zu Piran. Die Stadt Piran hat nur rund 4.000 Einwohner, der Stadtteil Lucija ist mit knapp 6.000 Bewohner größer als die Stadt Piran selbst. Lucija gilt als die größte Siedlung in Slowenien, die keine eigene Gemeinde ist.

Lucija ist weit weniger touristisch als das benachbarte Portoroz mit seinen Luxushotels und Spielkasinos. Es ist ein Wohnort für Menschen, die in den benachbarten, großen Touristenorten arbeiten. In dem ruhigen Ort gibt es jedoch einen großen Campingplatz am Meer. Die riesige Yachthafen (Marina) von Portoroz erstreckt sich bis nach Lucija. Die beiden Stadtteile von Piran sind zusammengewachsen. Nur durch das Ortsschild an der Hauptstraße am Meer entlang erkennt man wo Lucija endet und Portoroz anfängt.

Im Zentrum des Ortsteils ist ein kleines Einkaufszentrum und einen Busbahnhof. Es gibt einige Hotels. Ansonsten ist Lucija, bis auf den Campingplatz, weniger touristisch als die meisten anderen Orte am Meer in Slowenien.

Marina (Yachthafen)

Der Yachthafen von Portoroz ist zu einem Teil in Lucija. Der größte Hafen dieser Art in Slowenien hat etwa 650 Liegeplätze.

Zudem werden in der Marina viele Schiffe an Land gewartet und repariert. In Lucija sind hierfür einige große Werkstätten.

Campingplatz und Sport Lucija

Der große und moderne Campingplatz hat Platz für circa 1.000 Gäste. Sowohl Urlauber mit Zelt als auch mit Wohnmobil sind willkommen. Camping Lucija hat direkten Zugang zum Meer, ein Restaurant und einen eigenen, kleinen Supermarkt. Die Lage kann kaum besser sein. Nach Lucija sind es vom Campingplatz höchstens 5 Minuten zu Fuß, ins Zentrum vom Portoroz 20 Minuten. Zudem hat der Camping-Platz unter anderem einen Spielplatz für Kinder und freies WIFI (WLAN).

Zwischen Lucija und Portoroz gibt es große Sportanlagen, die auch von Touristen genutzt werden können. Vor allem die Tennis-Anlage ist riesig. Es werden unter anderem mehrtägige Tennis-Kurse, auch mit Übernachtung, angeboten. Neben Tennis gibt es hier auch einen Minigolf-Platz. Auch für Fußball, Volleyball und Basketball gibt es Sportplätze. Der Swimmingpool (Freibad) ist bei Urlaubern sehr beliebt. Zudem gibt es in der Nähe ein Hallenbad und eine Sauna.

Busse Lucija

Im Gegensatz zu Portoroz und Piran hat Lucija einen richtigen Busbahnhof mit Fahrkartenschalter. Lokale Busse nach Portoroz und Piran verkehren mehrmals pro Stunde, in der Hochsaison alle paar Minuten. Zudem gibt es etwa drei Busverbindungen jede Stunde nach Koper, wo man in Fernbusse und Züge umsteigen kann. Am Wochenende fahren etwas weniger Busse.

Ortsplan


Salzfelder Lucija

Südlich von Lucija bis zur etwa 3 Kilometer entfernten Grenze zu Kroatien ist ein Naturschutzgebiet mit dem Namen "Salinen von Sečovlje" mit einem sehenswerten Salzmuseum. In dem Gebiet wurde früher in großen Mengen Salz aus Meerwasser gewonnen. Die Salz-Industrie war für lange Zeit für Piran und Umgebung der wichtigste Wirtschaftszweig. Heute ist die Salzgewinnung nicht mehr sehr wichtig, die Salinen von Secovlje sind vor allem ein Vogelschutzgebiet und eine Touristenattraktion. Fast 300 Vogelarten sollen hier vorkommen. Zudem leben in dem Naturschutz-Gebiet an der Küste andere seltene Tiere und Pflanzen. Dazu gehören der nur einen Zentimeter große Salinenkrebs oder verschiedene Arten von Strandflieder.

Im Naturpark ist ein interessantes Museum zum Thema Salz und Salzgewinnung, welches meist auf Deutsch Salzwerkmuseum genannt wird. Die Salzfelder an der Küste von Slowenien sind auch zum Wandern bestens geeignet. Viele Urlauber mieten sich ein Fahrrad. Am Eingang des Landschaftsparks gibt es einige Fahrräder, die man umsonst ausleihen kann und damit zum Beispiel zum Salzmuseum fahren kann. Das Salzwerkmuseum ist meist englisch mit "Salt works museum" beschildert (slowenisch: Muzej solinarstva).

 



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