Der Nahverkehr von Ljubljana und die bardgeldlose Urbana-Karte, Stadtbusse in Laibach (Slowenien).

Ljubljana Nahverkehr





Der Nahverkehr in Ljubjana wird ausschließlich mit Bussen betrieben. Laibach, wie die Stadt auf Deutsch heißt, ist zwar eine Hauptstadt, jedoch eine eher kleine Metropole. Die Stadt hat nur rund 250.000 Einwohner. Deshalb ist es nicht allzu verwunderlich, dass es in Ljubljana keine Strassenbahn, U-Bahn oder S-Bahn gibt.

Das Zentrum von Laibach ist nicht besonders groß. Alle Sehenswürdigkeiten sind einfach zu Fuß erreichbar, wenn man in einem der vielen Hotels in der Innenstadt wohnt.

Das Busnetz ist gut und modern. Für Touristen ist es anfangs oft nicht ganz einfach, dass man nicht mit Bargeld bezahlen kann. Man braucht für den Nahverkehr in Ljubljana eine sogenannte Urbana-Karte. Es ist eine Plastik-Karte im Kreditkarten-Format. Andere Möglichkeiten Tickets zu erwerben gibt es nicht, das moderne System der Bus-Fahrkarten in Ljubljana funktioniert nur bargeldlos.

Diese Karte kann man zum Beispiel in einem der vielen Kioske (Trafika) oder an Automaten an den großen Bushaltestellen kaufen. Die Urbana-Card kostet einmalig zwei Euro. Zwei Personen oder eine Familie brauchen nur eine Urbana, wenn sie immer gemeinsam fahren. Die grünen Automaten haben den lustigen Namen Urbanomaten. Sie sind sehr zu bedienen, zumindest wenn man englisch kann. Beim Kauf der Karte sollte man gleich Geld auf diese Urbana-Karte laden.


Ein sogenannter Urbanomat

Man darf in die Busse des Nahverkehrs in Ljubljana nur vorne einsteigen. Die Karte muss man nicht nirgendwo hineinstecken oder ähnliches. Der Fahrpreis wird kontaktlos von der Urbana-Karte im Bus abgebucht. Man hält dazu die Plastik-Karte einfach an das Gerät neben dem Fahrer. Beim ersten Mal kann man einfach den Fahrer auf Englisch fragen was man tun soll. Die Busfahrer in Ljubljana sind sehr hilfsbereit. Es werden bei jeder Fahrt innerhalb der Stadt-Zone 1,20 Euro von der Urbana abgebucht. Man sollte immer genug Geld auf der Urbana haben. Sonst kann man nicht mitfahren. Hat die Abbuchung geklappt erfolgt ein Pips-Ton und ein man sieht ein grünes Zeichen auf dem kleinen Monitor im Bus neben der Fahrerkabine.

Die modernen Urbanomaten (Fahrkartenautomaten) an den Haltestellen nehmen Bargeld (Scheine und Münzen), aber auch EC-Karten und Kreditkarten.

Die ganze Sache hört sich sehr kompliziert an, es ist aber in Wirklichkeit sehr einfach. Einfach eine Urbana-Karte kaufen und Geld aufladen. Im Bus hilft dann beim ersten Mal der Fahrer. Wollen mehrere Personen mit einer Urbana-Karte fahren, sagt man dies ganz einfach dem Busfahrer.

Es gibt auch Wochenkarten, Monatskarten und weiteres. Für die meisten Touristen ist die Einzelabbuchung von 1,20 Euro pro Fahrt (Preis Anfang 2016) aber die beste Lösung. Fährt man in umliegende Gemeinden kostet die Fahrt etwas mehr.

Die Stadtbusse in Ljubljana sind grün und werden alle von der städtischen Busgesellschaft LPP betrieben. Die Linien sind, wie fast überall auf der Welt, nummeriert. Busse mit niedrigen Nummern verkehren nach unserer Erfahrung oft häufiger als die mit hohen Nummern.


Der Nahverkehr wird in Ljubljana nur mit Bussen betrieben.

In der Innenstadt von Laibach halten sehr viele Busse in der Straße "Slovenska Cesta". Auch vor dem Hauptbahnhof halten einige Stadtbuslinien, aber nicht so viele wie in der 200 Meter entfernten "Slovenska Cesta". Die meisten Einheimischen steigen dort aus, wenn sie in das Zentrum von Laibach wollen.

Stadtplan Ljubljana


Eigentlich brauchen viele Touristen den Nahverkehr von Ljubljana nur, wenn sie ein Hotel außerhalb des Zentrums gebucht haben. In der kleinen Innenstadt und vom Zentrum zum Hauptbahnhof kann man ohne Probleme in maximal 10 bis 15 Minuten zu Fuß gehen.

Viele Touristen benutzen den Bus um zu dem riesigen Einkaufszentrum BTC (Citypark) zu kommen. Zu Fuß ist es etwas zu weit von der Stadtmitte entfernt (ungefähr drei Kilometer). Die Buslinien 2, 7 und 12 bringen die Fahrgäste zum großen Shopping-Center mit mehr als 400 Geschäften. Noch besser ist die Linie 27, sie fährt sogar durch das BTC hindurch und hält an verschiedenen Stellen.

Busnetze sind in Städten, die man nicht kennt, am Anfang meist etwas kompliziert. Dies gilt auch für Laibach. Man kann jedoch einfach andere Fahrgäste an Haltestellen fragen. Slowenen sind sehr hilfsbereit. Quasi alle Menschen in Ljubljana unter 40 Jahre sprechen sehr gut englisch. Im Durchschnitt viel besser als in Deutschland. Die Englisch-Kenntnisse sind sogar mit denen in den Niederlanden oder in Skandinavien vergleichbar. Deutsch wird wesentlich weniger verstanden.

Auch Fahrräder sind in Ljubljana beliebt. Es gibt in Laibach viele neue Fahrradwege. Auch mit dem Auto kommt man in Ljubljana in der Regel gut voran. Die Beschilderungen sind gut durchdacht. Natürlich muss man auch in Laibach für das Parken im Zentrum bezahlen.

 

 

 

 

 



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